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Trainingsreize richtig setzen

Um eine Leistungsentwicklung zu erzielen müssen Trainingsreize richtig gesetzt werden. Der Körper ist ein Meister der Anpassung.

 

Was passiert, wenn sich der Körper an einen Reiz angepasst hat, kannst Du auf den Bildern recht gut sehen.

 

Mein Klient hat seit einiger Zeit nicht so recht ins Training gefunden. Die Arbeit forderte den vollen Einsatz und da war es sehr einfach die geplanten Läufe zu schieben und  zu schieben, bis sie am Ende des Tages ganz ausfielen. Um wieder besser in das Training zu finden, eine Selbstverständlichkeit ins Training zu bringen, und um einen Leistungssprung anzustoßen, hat mein Läufer dann einen kleinen Streakrun  eingeschoben und ist täglich ca. 30 Min. gelaufen.

 

Wie Du siehst, hat der Körper gut reagiert und die Formkurve (blau) steigt stetig an (Bild 1).

 

Das Training hat ihm gut gefallen und wir haben den Streak fortgesetzt: Innerhalb der Woche sind die Einheiten gleich geblieben, lediglich am Wochenende habe ich intensivere Einheiten in den Plan geschrieben.

 

An die Einheiten in der Woche hat sich der Körper nun bereits so gut angepasst, dass hier das Leistungsniveau  “nur noch” erhalten bleibt. Die eigentliche Entwicklung findet durch die Trainings am Wochenende statt (Bild 2).

 

Insgesamt steigt die Form dennoch weiter an, jedoch langsamer als in der ersten Zeit, als der Trainingsreiz neu für den Körper war und eine intensive Anpassung stattgefunden hat (Bild 3).

 

Wir werden in den nächsten Wochen nun regelmäßig intensivere Trainingsreize setzen, damit die Formkurve weiter in die richtige Richtung zeigt. Das kann passieren, indem die täglichen Läufe langsam länger oder schneller werden, oder indem immer mal wieder deutlich längere oder intensivere Einheiten im Plan stehen.

 

Spannend, oder? Und für jede Trainingsplanung ein essentielles Hintergrundwissen.

 

Anpassung, Formkurve, Lauftraining, Trainingsplanung, Trainingsreize, Weiterentwicklung