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Laufen auf nüchternen Magen

Das Laufen am frühen Morgen fällt mir schwer. Nicht, dass ich es grundsätzlich nicht mögen würde, aber bedingt durch die Trainingszeiten mit meinen Klienten, bin ich oftmals bis spät in den Abend hinein unterwegs und so fehlt mir dann die Regeneration bis zum nächsten Morgen. Bei meinen Morgenläufen fühle ich mich dann oft schlapp und müde.

Im Urlaub laufe ich dagegen immer am Morgen. Das hat den Vorteil, dass es auch in südlichen Ländern oft noch bewölkt und kühler ist. Hier, wie auch zuhause, nutze ich die frühen Läufe für ein Training auf nüchternen Magen. Das fällt mir leicht, da ich immer erst spät frühstücke, oder diese Mahlzeit auch ganz ausfallen lasse.

Bei meinem Lauf heute Morgen ist mir wieder aufgefallen, wie gut sich das für mich anfühlt. Mit einem Glas Wasser gleiche ich den Flüssigkeitsverlust der Nacht aus, der ansonsten leere Magen fühlt sich leicht und unbeschwert an. Mir gefallen diese Läufe sehr gut und auch eine etwas höhere Belastung wie bei meinem Traillauf heute Morgen vertrage ich sehr gut.

Wenn Ihr bislang noch keine Nüchternläufe gewagt habt, dann tastet Euch doch mal vorsichtig ran. Aber Vorsicht, manchmal muss sich der Körper erst langsam dran gewöhnen und überrascht Euch bei den ersten Versuchen mit müden Beinen, Kreislaufproblemen oder Seitenstechen.

Warum laufen wir eigentlich auf nüchternen Magen?

Wie so oft geht es im Training darum, durch die Nüchternläufe einen neuen Trainingsreiz zu setzen und den Körper aus seiner Komfortzone zu holen. Durch den Lauf auf nüchternen Magen kann der Körper nicht wie gewohnt seine Energie beziehen und muss auf unsere körpereigenen Speicher zurückgreifen. Das macht der Körper normalerweise erst dann, wenn er die deutlich leichter verfügbaren Reserven, wie zum Beispiel Kohlenhydrate, aufgebraucht hat. Denn um an die Fettreserven zu kommen muss unser Organismus richtig arbeiten. Bei den Nüchternläufen trainieren wir den Körper also schneller an die schwerer verfügbaren Energiereserven zu kommen. Das kommt uns dann bei langen Läufen zugute.

Was solltet Ihr bei den Nüchternläufen beachten?

  • Trinkt vor dem Lauf ein großes Glas Wasser und füllt damit den Flüssigkeitsverlust der Nacht auf. Wer mag kann auch einen Espresso oder einen Bulletproof-Kaffee trinken, das Koffein kurbelt den Kreislauf ein wenig an.
  • Wer unsicher ist, kann sich eine Hand voll Nüsse in die Tasche stecken und davon naschen, wenn der Körper zu sehr schlappmacht. Ich habe das bei meinen ersten Versuchen gemacht, die Nüsse aber nie angerührt, es war nicht nötig.
  • Rechnet bei den ersten Versuchen damit deutlich weniger leistungsfähig zu sein als gewohnt. Nehmt Euch nicht zu lange Strecken vor und trainiert im leichten aeroben Bereich.
  • Gebt nicht direkt auf, wenn es beim ersten Mal nicht so klappt wie gewünscht. Gebt Eurem Körper die Chance sich anzupassen.

Lauftraining, nüchtern, Nüchternlauf, Trainingsreize